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Das Projekt Laterne ist eine Idee von zwei Studierenden der Sozialen Arbeit. Ziel war es, Menschen an öffentlichen Orten, wie in diesem Fall dem Ebertplatz in Köln, dazu zu bringen, mit Alltagsgegenständen kreativ zu werden. Verschiedene Personen sollten sich gemeinsam zusammensetzen, ihrer Kreativität freien Lauf lassen und miteinander kommunizieren. Der Workshop hatte auch das Ziel, den Menschen durch Gestaltung eines Gegenstandes das Gefühl zu geben, etwas eigenhändig Geschaffenes in den Händen halten zu können, was in unserer digitalen Gesellschaft nicht mehr oft vorkommt.

 

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Um das Projekt erfolgreich durchführen zu können, benötigt man zunächst einen geeigneten Ort. Es ist wichtig, dass Ihr euch zunächst ein Bild vom Ort macht und überlegt, ob Ihr eine bestimmte Zielgruppe ansprechen wollt.

An Materialien benötigt Ihr lediglich Arbeitsmöglichkeiten (Tisch, Stühle), leere Eimer, Sprühfarbe, buntes Papier, Folien, Scheren, Kleber und Motivation, auf fremde Leute zuzugehen. In der Vorbereitungszeit haben wir die Eimer bereits mit Löchern versehen, damit es für die Passanten nicht zu lange dauert und sich niemand verletzt, da Stichsägen nötig waren, um geeignete Löcher in die Eimer zu machen.

Der Ablauf sieht dann wie folgt aus: Die Teilnehmer suchen sich einen Eimer aus, dieser wird dann mit Sprühfarbe besprüht. Dann überlegt sich die Person mögliche Motive für die Löcher und schneidet sie aus dem bunten Papier aus. Diese werden dann mit einer Folie umhüllt und von innen in den Eimer geklebt. Die Teilnehmer können dann anschließend eine Kerze oder eine Lampe in der Laterne befestigen. Das Gestalten einer Laterne dauert ca. 10-20 Minuten.

Zum Verlauf am Ebertplatz ist zu erwähnen, dass wir Unterstützung durch soziale Netzwerke und Flyer hatten. Um möglichst viele Passanten ansprechen zu können und um gesehen zu werden, haben wir den Workshop mitten auf dem Ebertplatz angeboten. Es gelang uns somit, sowohl Kinder, als auch Erwachsene für unser Projekt zu begeistern. Diejenigen, die sich auf das Projekt eingelassen haben, hatten viel Spaß und haben ihre Laternen freudig mit nach Hause genommen.

 

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Das Projekt ist spannend für Design, Soziale Arbeit und Medienpädagogik, weil es zum einen den Menschen die Möglichkeit gibt, selbst etwas zu designen, die Kommunikation unter verschiedenen Menschen fördert und einen Schritt raus aus der digitalen Gesellschaft bietet.