Klangdialog

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Im Kontext unseres Projektes konzentrierten wir uns zunächst auf eine Raumanalyse und Raumerschließung unseres Veranstaltungsortes, dem Ebertplatz in Köln. Nach einer langen Geschichte und vielen baulichen Veränderungen besteht der Ebertplatz heutzutage zu großen Teilen aus grauen, unpersönlichen Passagen, die primär als Transitpunkte genutzt werden. Auch wenn das auf den ersten Blick wie ein Nachteil wirkt, wollten wir genau dies für unser Projekt nutzen.
Gelingt es uns eine neue Schnittstelle zwischen den Besuchern und eine Grundlage für Kommunikation und Interaktion miteinander zu gestalten? Insbesondere mit Blick auf unser Ziel, den Ebertplatz als solchen aktiv miteinzubeziehen, war es für von großer Bedeutung, eine möglichst raumgreifende Installation zu kreieren.

 

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Durch die Abdeckung einer großen Fläche des Ebertplatzes wird nicht nur viel Aufmerksamkeit erregt, sondern es werden auch die baulichen Elemente des Platzes miteinander verbunden und bilden dabei eine Art raumbespannendes „Netzwerk“.

Durch Aufnahme der visuellen Elemente – der farbigen Zuglinien – des Kölner Stadtbahn-Netzes in unsere Gestaltung stellen wir eine semantische Verbindung zwischen unserem Projekt und der Funktion des Ebertplatzes als Transitionsraum her.

 

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Dabei verbinden die Linien nicht nur die charakteristischen hexagonalen Säulen des Ebertplatzes miteinander sondern über die darauf angebrachten „Touchpoints“, die an Ubahn-Stationen erinnern, die Menschen miteinander. Zusätzlich tragen die Linien dazu bei, innerhalb der monotonen, farblosen Erscheinung der Umgebung bunte Farbakzente zu setzen.

 

Wer mehr über den technischen Hintergrund erfahren oder eine Starthilfe zum nachbauen haben möchte, findet unter folgendem Link eine kurze Anleitung (in Englisch): Anleitung auf Instructables