Ebert Says

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Ziele

Das Ziel unserer Gruppe war es, sich am Veranstaltungsort unbekannte Personen aufeinander einlassen und miteinander interagieren und kommunizieren. Dies wollten wir spielerisch umsetzen und haben daher, in Anlehnung an das Spiel Simon-Says, einen mobilen Spielautomaten aufgebaut. Egal ob Kinder oder Erwachsene, jede Altersgruppe sollte angesprochen werden. Auch Blinde oder hörgeschädigte Personen sollten an dem Projekt teilnehmen können. Verbunden mit Geräuschen und Lichtsignalen sollte es einen inklusiven Charakter haben.

Ziel des Spieles ist es sich den anzeigenden Farbverlauf und die Tonfolge zu merken und diese in Teamarbeit nachzuspielen. Jeder Spieler bedient eine Farbe die mit einem Ton verbunden ist.

Durch das Spiel werden Merkfähigkeiten geschult und auch die Teamarbeit gefördert, denn alleine kann das Spiel nicht durchgeführt werden, man braucht immer eine Gruppe von vier Personen. Natürlich kann durch mehrere Durchgänge auch die Position gewechselt und ein anderes Element (Holz, Wasser, Handschuh, Buzzer) ausprobiert werden.

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Verlauf des Projektes am Standort Ebertplatz

Unser Spielautomat ist von Besuchern und Passaten gut angenommen worden. Vor allem durch entstehende Geräusche und das Blinken der Glühbirnen gab er schnell neugierige Blicke und Interesse herauszufinden was genau dahinter steckt. Entweder durch den Selbstversuch oder das Ansprechen von „Erfahrenen“ wurde das Prinzip des Automaten schnell verstanden. Auch gehörlose Personen haben das Spiel ausprobiert und hatten viel Spaß. Sie konnten es trotz der Hörschädigung, ohne Probleme durch die Lichtsignale spielen. Auch eine Gruppe aus Hörenden und Gehörlosen hatte ihren Spaß an dem Automaten.

Wir haben unsere Ziele, die wir vorab festgelegt haben, somit erreicht. Es sollte ein barrierefreies Spiel entstehen (durch Licht und Ton), welches sowohl Personen unterschiedlichen Alters als auch Hörende und Gehörlose gleichermaßen teilhaben lassen sollten.

Wir sind sehr zufrieden mit den Beobachtungen, wünschen uns jedoch für einen möglichen weiteren Versuch einen geeigneteren Umsetzungsort wie einen deutlich höher frequentierten öffentlichen Platz.

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Warum ist das Projekt spannend für Design, für Soziale Arbeit, für Medienpädagogik?

Die Kombination aus den verschieden Studiengängen war sehr hilfreich für unser Projekt. So konnten die Studenten des KISD mehr den technischen Part übernehmen und die Studenten der FH Soziale Arbeit konnten dann vor Ort in Interaktion mit den Leuten gehen. Die Stärken der beiden Gruppen konnten somit gut eingesetzt werden. Außerdem ist es in beiden Bereichen wichtig in der heutigen Zeit über eine Grundlage in der Medienpädagogik zu haben. Sozialarbeiter müssen wissen, was Kinder, Jugendliche alles über die neuen Medien erfahren bzw. Was sie damit machen können. Andersrum müssen die Design- Studenten wissen, was für Auswirkungen neue Medien auf Kinder und Jugendliche haben.

Mitglieder

Eleni Fidanidou, Lisa Schiffgens, David Hoffmann, Valerie Maaßen, Cor Loss